FAQ

Sie kön­nen tele­fo­nisch oder per E‑Mail eine Ter­min­ver­ein­ba­rung für ein Erst­ge­spräch bei einer The­ra­peu­tIn Ihrer Wahl vereinbaren.

Im Erst­ge­spräch fin­den Sie her­aus, ob Sie sich mit Ihrem Anlie­gen wohl und gut auf­ge­ho­ben füh­len und Sie sich den wei­te­ren The­ra­pie­pro­zess mit die­ser The­ra­peu­tIn vor­stel­len kön­nen. Auch auf die orga­ni­sa­to­ri­schen Rah­men­be­din­gun­gen wird in einem unver­bind­li­chen Erst­ge­spräch hingewiesen.

Pro Sit­zung wer­den von mir 90 Euro verrechnet.

Das Erst­ge­spräch sowie die fol­gen­den Ein­zel­sit­zun­gen dau­ern 50 Minuten.

Anfangs ist es rat­sam die Sit­zun­gen ca. ein­mal pro Woche anzu­set­zen. Danach kann der Abstand je nach Schwe­re­grad der Belas­tung, The­ra­pie­fort­schritt und Ihren zeit­li­chen und finan­zi­el­len Res­sour­cen ver­grö­ßert werden.

Die Dau­er einer Psy­cho­the­ra­pie hängt von vie­len Fak­to­ren ab. Vor allem kommt es auf Ihr The­ra­pie­an­lie­gen und das Aus­maß der The­men an, die Sie ver­än­dern und in der The­ra­pie bear­bei­ten wollen.

Eine The­ra­pie kann also so lan­ge dau­ern, bis für Sie ein gutes Level des Gesund­heits­zu­stan­des und Wohl­be­fin­dens erreicht ist und bis Sie das Gefühl haben, dass Ihre Anlie­gen aus­rei­chend bear­bei­tet wurden.

Es gilt wie bei den meis­ten bera­ten­den Dienst­leis­tungs­be­ru­fen und diver­sen Fach­ärz­ten die Absa­ge­re­ge­lung, die besagt, dass Ter­mi­ne von Ihnen recht­zei­tig inner­halb von 24 Stun­den abge­sagt bzw. ver­scho­ben wer­den müs­sen, damit mir eine mög­lichst effi­zi­en­te Zeit­pla­nung mög­lich ist. Ter­mi­ne, die nicht 24 Stun­den im vor­hin­ein abgesagt/verschoben wer­den, wer­den von mir in Rech­nung gestellt.

Im bes­ten Fall sagen Sie mir so bald wie mög­lich Bescheid – bit­te spä­tes­tens 24 Stun­den vor dem Ter­min, da die Sit­zung ansons­ten ver­rech­net wird. Wenn Sie mir bei kurz­fris­ti­ger Erkran­kung eine ärzt­li­che Bestä­ti­gung vor­le­gen kön­nen, ver­rech­ne ich die kurz­fris­tig abge­sag­te Sit­zung nicht.

Die­se vier Berufs­be­zeich­nun­gen sind in Öster­reich recht­lich geschützt, haben unter­schied­li­che aber recht­lich defi­nier­te Aus­bil­dun­gen absol­viert und üben ver­schie­de­ne Auf­ga­ben­ge­bie­te in der Behand­lung psy­chi­scher Erkran­kun­gen aus:

Die Vor­aus­set­zung zur Bezeich­nung als Psy­cho­the­ra­peut ist eine mehr­jäh­ri­ge, inten­si­ve Ausbildung/Studium.

Nach dem Stu­di­um muss ein Antrag an das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit für die Ein­tra­gung in die Psy­cho­the­ra­peu­ten­lis­te gestellt wer­den. Wenn die­ser geneh­migt wur­de, kön­nen Psy­cho­the­ra­peu­tIn­nen Ihre Pati­en­tIn­nen bei­spiels­wei­se in eige­ner Pra­xis oder in einer Kli­nik für psy­chi­sche Erkran­kun­gen betreuen.

Sie füh­ren nach Ihren jewei­li­gen Ansät­zen und Metho­den, die Gesprächs­the­ra­pien und Übun­gen durch. Ein Psy­cho­the­ra­peut kann auch auf spe­zi­el­le Arbeits­fel­der (z.B. Trau­ma, Angst­er­kran­kun­gen, affek­ti­ve Stö­run­ge etc.) oder bestimm­te Ziel­grup­pen (wie Kinder/Jugendliche/Erwachsene oder Ein­zel-/Grup­pen-/Paar­the­ra­pien) spe­zia­li­sie­ren sein.

Psy­cho­the­ra­peu­ten dür­fen jedoch kei­ne Medikamente/Psychopharmaka verschreiben.

Ein Psych­ia­ter hat nicht Psy­cho­the­ra­pie oder Psy­cho­lo­gie stu­diert son­dern Medi­zin. Er hat nach sei­nem Grund­stu­di­um die Fach­arzt­aus­bil­dung für Psych­ia­trie absolviert.

Für ihn ste­hen eher die kör­per­li­chen und medi­zi­ni­schen Grün­de einer psy­chi­schen Erkran­kung im Vor­der­grund sei­ner Behandlung.

Als Medi­zi­ner darf er Medi­ka­men­te und the­ra­peu­ti­sche Maß­nah­men ver­schrei­ben. Jedoch wird eine Psy­cho­the­ra­pie in Form einer Gesprächs­the­ra­pie von Psych­ia­tern in der Regel nicht angeboten.

Neu­ro­lo­gen haben wie Psych­ia­ter kei­ne psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Aus­bil­dung, son­dern sie kon­zen­trie­ren sich eher auf den medi­zi­ni­schen Aspekt neu­ro­lo­gi­scher Nervenerkrankungen.

Für sie steht vor allem die Beschäf­ti­gung mit Gehirn­funk­tio­nen und Ner­ven-Über­tra­gun­gen im Vor­der­grund. Ein Neu­ro­lo­ge führt im Nor­mal­fall nicht die eigent­li­che Behand­lung durch, son­dern stellt vor allem medizinische/neurologische Dia­gno­sen und ver­schreibt dar­auf­hin wei­te­re Therapiemaßnahmen.

Sein Ansatz basiert meist auf einer medi­ka­men­tö­sen oder einer orga­nisch-medi­zi­nisch ori­en­tier­ten Behandlung.

Psy­cho­lo­gen haben ein Psy­cho­lo­gie­stu­di­um aber nicht unbe­dingt auch eine psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Aus­bil­dung oder Spe­zia­li­sie­rung. Das heißt, dass nicht alle Psy­cho­lo­gen psy­chi­sche Krank­hei­ten behan­deln dürfen.

Nur wenn die kli­ni­sche Psy­cho­lo­gie ein Teil Ihres Psy­cho­lo­gie­stu­di­ums ist, dür­fen Sie in die­sem Bereich arbei­ten und kli­nisch-psy­cho­lo­gi­sche Bera­tungs­ge­sprä­che füh­ren. Meis­tens sind Sie dann für die Erstel­lung einer psy­cho­lo­gi­schen Dia­gnos­tik zuständig.

Psy­cho­lo­gen dür­fen kei­ne Medikamente/Psychopharmaka verschreiben.

Ande­re Ein­satz­be­rei­che und Auf­ga­ben für Psy­cho­lo­gen ohne kli­nisch-psy­cho­lo­gi­sche Aus­bil­dung kön­nen unter ande­rem z.B. im Mar­ke­ting­be­reich, der Wer­bung oder dem Per­so­nal­we­sen in einem Unter­neh­men sein oder auch im Coa­ching Bereich, der Arbeit­neh­mer­ver­mitt­lung oder der Rechtspsychologie.

Je nach Anlie­gen und Grund der Behand­lung ist es in vie­len Fäl­len rat­sam, wenn ver­schie­de­ne the­ra­peu­ti­sche Berufs­grup­pen invol­viert sind.

Daher ist es not­wen­dig auf die spe­zi­fi­sche Qua­li­fi­ka­ti­on der behan­deln­den Per­son zu ach­ten. Ein Psy­cho­the­ra­peut kann bei­spiels­wei­se die Gesprächs­the­ra­pie durch­füh­ren. Eine mög­li­che zusätz­li­che Psy­cho­phar­ma­ka-Behand­lung kann durch einen Psych­ia­ter erfolgen.

Manch­mal erfüllt ein und die­sel­be Per­son meh­re­re Qua­li­fi­ka­tio­nen, auf­grund der erwor­be­nen Ausbildungen.

In mei­ner Psy­cho­the­ra­pie-Pra­xis sind lei­der nur teil­fi­nan­zier­te Psy­cho­the­ra­pie­plät­ze mög­lich und kei­ne vollfinanzierten.

Gene­rell stel­len die Kran­ken­kas­sen im Moment nur ein gerin­ges Kon­tin­gent an voll­fi­nan­zier­ten Plät­zen zur Ver­fü­gung. Außer­dem bestehen der­zeit nor­ma­ler­wei­se sehr lan­ge War­te­zei­ten darauf.

Falls Sie sich trotz­dem für einen voll­fi­nan­zier­ten Psy­cho­the­ra­pie­platz inter­es­sie­ren soll­ten, besteht die Mög­lich­keit sich bei der NÖ-Clea­ring­stel­le für Psy­cho­the­ra­pie zu infor­mie­ren wel­che Psy­cho­the­ra­peu­tIn­nen in Ihrer Umge­bung sol­che Kas­sen­plät­ze anbie­ten. Tel.: 0800 202 434

Die Über­nah­me der psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Leis­tun­gen sind in der soge­nann­ten Wahl­arzt­ver­si­che­rung gere­gelt. Ursprüng­lich wur­den nur Wahl­arzt­kos­ten über­nom­men, das hat sich in dem letz­ten Jah­ren jedoch wei­ter­ent­wi­ckelt. Psy­cho­the­ra­pie, Phy­sio­the­ra­pie und ande­re Leis­tun­gen wer­den nun zusätz­lich abgedeckt.

Dabei ist beson­ders zu beach­ten, dass in Öster­reich übli­cher­wei­se soge­nann­te exis­tie­ren. Das heißt, wenn Sie zu einem Psy­cho­the­ra­peu­ten gehen und ihre Kran­ken­kas­se (ÖGK oder SVS) leis­tet nicht, erhal­ten Sie zumin­dest 80% des Rech­nungs­be­tra­ges zurück. Leis­tet die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung (sie­he Kos­ten­rück­erstat­tung Kran­ken­kas­se), erhal­ten Sie immer den Dif­fe­renz­be­trag zwi­schen Rech­nungs­be­trag und Rückerstattung.

Wei­ters ist noch zu beach­ten, dass die Behand­lung durch einen Psy­cho­lo­gen oder Psy­cho­the­ra­peu­ten immer ärzt­lich ver­ord­net sein muss.

Ein unge­fäh­rer Richtwert:

  • Kos­ten beim Wahl­arzt pro Ordi­na­ti­on - 80 bis 200 Euro
  • Kos­ten der Wahl­arzt­ver­si­che­rung im Jahr — rund 600–700 Euro pro Jahr
  • ab drei bis vier Besu­che beim Wahl­arzt pro Jahr lohnt es sich

Tele­fon­seel­sor­ge
Tel.: 142 (Not­ruf), täg­lich 0–24 Uhr
Telefon‑, E‑Mail- und Chat-Bera­tung für Men­schen in schwie­ri­gen Lebenssituationen
Online unter www.telefonseelsorge.at

Nie­der­ös­ter­rei­chi­sches Krisentelefon
Tel.: 0800 202016, täg­lich 0–24 Uhr
Psy­cho­so­zia­le Bera­tung für Men­schen in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen oder Krisensituationen.
Online unter www.noe.gv.at.

Poli­zei
Tel.: 133
Gefah­ren­ab­wehr und Prä­ven­ti­on bei Selbst- und Fremdgefährdung
Online unter www.polizei.gv.at.

Ret­tung
Tel.: 144

Frau­en­hel­pli­ne
Tel.: 0800 222 555
Die Frau­en­hel­pli­ne gegen Gewalt bie­tet rund um die Uhr Infor­ma­tio­nen, Hil­fe­stel­lun­gen, Ent­las­tung und Stär­kung – auch in Akutsituationen.
Online unter www.frauenhelpline.at .

Män­ner­not­ruf
Tel.: 0800 246 247
Der Män­ner­not­ruf bie­tet Män­nern in Kri­sen- und Gewalt­si­tua­tio­nen öster­reich­weit rund um die Uhr eine ers­te Ansprechstelle
Online unter www.maennernotruf.at.

Kin­der­not­ruf
Tel.: 0800 567 567.
Der Kin­der­not­ruf ist eine 24-Stun­den Tele­fon­be­ra­tung in aku­ten Kri­sen sowie Konfliktsituationen.

Rat auf Draht
Tel.: 147
für Kin­der, Jugend­li­che und Bezugspersonen.
www.rataufdraht.at

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